Portfolio


Editorial

Klaus Edel

 

Vorbemerkung

Dieses Dossier zum "Portfolio" ist im Zusammenhang mit der Implementierung der ersten Hefte von hpb auf dieser neuen Plattform entstanden. Es wird dadurch ein wichtiges Instrument, das sowohl in der Universität, wie auch in der Schule didaktisch bedeutsam ist und in Didaktik online vorhanden war, wieder nutzbar gemacht. Einige Punkte sind allerdings überholt, da im neuen Studienplan das verpflichtende Portfolio nicht mehr aufscheint. Diese Textabschnitte werden kursiv gesetzt und mit einem Hinweis versehen. (K.E.)

Historische Entwicklung

Das Wort Portfolio fand ursprünglich hauptsächlich in der Kunst Verwendung und bezeichnete in der Renaissance eine Sammelmappe, in der besondere Dokumente von Künstlern/Architekten verwahrt wurden, die beispielsweise als Referenz bei der Bewerbung um einen Auftrag oder Akademieplatz dienten.

Eine neue Bedeutung bekam der Begriff in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, als ihn Harry Markowitz in seiner Portfoliotheorie aufgriff und damit den gesamten Bestand und die Zusammensetzung eines Wertpapierdepots als Objekt seiner  Analyse bezeichnete.

Die Pädagogik übernahm um 2000 die Begriffe Portfolio bzw. Portfolioarbeit. 

Aufbau der Themendossiers

Die Themendossiers werden von interdisziplinär zusammengesetzten Teams von Wissenschafter/innen und Fachdidaktiker/innen nach einem einheitlichen didaktischen Konzept entwickelt.

Dieses Dossier besteht aus einer fachwissenschaftlichen und einer didaktisch-methodischen Einführung.

Die Redaktion hofft, dass dieses Dossier eine sinnvolle Bereicherung für die Planung und Durchführung des historisch-politischen Unterrichts darstellt. Über ihre Anregungen und kritischen Ergänzungen freut sich die Redaktion (p.A. Hanna Maria Suschnig).

 

dgpb © Klaus Edel